| 1964 | in Brüssel geboren |
| 1976, 1981 und 1982 | erster Preisträger dreier ver- schiedener internationaler Jugendwettbewerbe in Brüssel und Paris |
| 1983 |
Unterricht mit Valery Afanassiev und Studium in München in der Klasse von Vadim Suchanov. |
| Zwischen 1986 und 1991 | Begegnungen mit Sergiu Celibidache
an der Guttenberg Universität Mainz. Parallel zu seiner Musikausbildung hat er Philosophie an der LMU in München studiert. |
| 1997 bis 2001 | Dozent für Kammermusik am Königlichen Konservatorium von Lüttich / Belgien. |
| Seitdem freischaffender Pianist. | |
| Dezember 2002 | Meisterkurse an den Konser- vatorien von Monaco, Nizza und Cannes. |
| 2005 | Künstlerischer Leiter und Organisator des Festivals “Nachtstücke” – Musikfest im Landkreis Mühldorf. |
Konzerte und Aufnahmen
Festivalgast| 1988 | «Schumann-Fest», Düsseldorf, zusammen mit dem Cherubini-Quartett. 1997 «Ars Musica», Brüssel. |
| 1996 |
«Festival von Palermo», in Zusammenarbeit mit der Balletttruppe ROSAS mit Werken von Ligeti und Bartok. |
| 1997 | «Ruhr Festival», Bochum |
| 2000 |
«Festival van Vlaanderen», mit James Wood und Ictus. |
| 1991-1993 | Kammermusikkonzerte in Deutsch- land, Kanada und Frankreich mit dem «Freiburger Trio ». |
| 1992 | Tournee mit Soloprogramm in Polen. |
| 1994 |
Tournee in Ungarn mit dem Ballett der «Staatsoper Darmstadt», er begleitet mit Schubert-Programm. |
| 1991 bis 1998 | regelmäßige Konzerttätigkeit als Solist in Moskau |
| 1991, 1994, 1996 |
Klavierabende im Tschaikowsky-Konservatorium: Rachmaninoff-Saal und Großer Saal |
| 1993 |
Aufnahmen für das staatliche russische Fernsehen mit Werken von D. Shostakovitch und Stravinsky, «Trois mouvements de Pétrouchka» |
| 1994 | CD Aufnahme in Moskau. Werke von Schubert, Wanderer-Fantasie op.15, Sonate op.143, Impromptus. |
| 1995 und 1996 | Aufzeichnung der beiden Klavier- konzerte von J. Brahms für das staatl. Russische Fernsehen bzw. Rundfunk zusammen mit dem Orchester der Russischen Föderation, Leitung, Vachdank Jordania. |
| 1998 |
Solo-Tournee durch die Philharmonien Russlands: Moskau, Samara, Perm, Kursk, Sizran, Belgorod,… |
| 1998 |
Solo-Tournee durch die Philharmonien Russlands:
Moskau, Samara, Perm, Kursk, Sizran, Belgorod,… Zahlreiche Auftritte in Belgien mit seinem Duo-Partner, Karen Aroutiounian, Violine. Viele Kammer- musikkonzerte in Brüssel, Antwerpen, Lüttich, Brügge in den verschidensten Formationen (Konzert zu Ehren zum 70sten Geburtstag von Henri Pousseur mit seinem « Quintett ») |
| 2000 | Einspielung der Transkriptionen für Klavier der Orgelwerke César Francks für das Label « Cyprès Records ». |
| 2001 |
Gesamteinspielung der « Chiffren » von Wolfgang Rihm mit ICTUS für den Belgischen Rundfunk, |
«Seine Leidenschaft zur Musik, verbunden mit einer profunden Kenntnis der verschiedenen Gebiete der Musik, kommen in einem sehr emotionalen Spiel sowie einer echten Originalität zum Ausdruck».
Valéry Afanassiev, 19.01.1995
«Als wichtigste Eigenschaft dieses Künstlers möchte ich hervorheben, daß er mit bemerkenswerter Intelligenz und Inständigkeit versucht, den Ausdrucksgehalt und die Besonderheit großer Musik oft emphatisch herzustellen. Ob ein Schubert-Impromptu oder eine Schostakowitch Komposition oder Stravinskys virtuose Petruschka-Fassung : jedesmal gelingt es Frohnmeyer die depressive Gewalt oder den virtuosen Witz der Werke zwingend hervorzuheben».
Joachim Kaiser, Süddeutsche Zeitung
«Eine Technik eines brilllianten Virtuosen, eine Sensibilität eines großen Künstlers, ein vollkommener Pianist».
P. H. La Libre Belgique
«Unter den schnellen und sensiblen Fingern von M. Frohnmeyer endeckt man hier die Klaviertranskriptionen großer Musik von César Franck für Orgel. Eine sehr stimulierende Premiere auf CD»..
Le Vif – l'Express VII – 2000
«Herr Frohnmeyer hat nicht nur schnelle Finger sondern auch einen guten Kopf. Ihm gelingt es die Polyphonie und das Gravitätische der Orgel zum Erscheinen zu bringen, indem er die Klangebenen in einer in sich differenzierten Einheit zusammenhält – ohne je dabei den Sinn einer Architektur einer Kathedrale zu verlieren; dabei bietet er einen starken und überwältigenden Blick auf eine Literatur, die sonst nur für wenige Eingeweihte der Orgel dagewesen wäre».
Le Monde de la Musique, Paris XI 2000
